Seit mehr als 80 Jahren inspirieren dienen die Benelux-Staaten als Impulsgeber für das europäische Projekt. Sie fungieren als Labor, das darauf abzielt, unsere Lebensbedingungen umfassend zu verbessern. Dies gilt sowohl für das Gemeinschaftsleben als auch für Arbeit und Unternehmertum sowie den entsprechenden Rechtsrahmen. Die positiven Auswirkungen, die die Benelux-Kooperation alltäglich auf unser Lebensumfeld und die Umwelt hat, beweisen, dass die zwischenstaatliche Zusammenarbeit wichtiger ist denn je.
Die heutige Benelux-Union ist das Ergebnis einer langen Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Belgien, den Niederlanden und Luxemburg. Sie wurde 1944 als Zollunion gegründet und 1958 in die Benelux-Wirtschaftsunion umgewandelt. Fünfzig Jahre später beschlossen die politischen Verantwortlichen der drei Länder, die bedeutende zwischenstaatliche Zusammenarbeit fortzusetzen und zu vertiefen, und unterzeichneten den neuen „Benelux-Vertrag“, der seitdem in Kraft ist.


Die Unterzeichnung des neuen „Benelux-Vertrags“ hat der hat der Zusammenarbeit der Benelux-Staaten einen wichtigen und wegweisenden Impuls verliehen. Seitdem konzentriert sich die Kooperation auf drei zentrale Bereiche:
Auch die Ziele dieser Zusammenarbeit wurden bestätigt und präzisiert:
Die Benelux-Region ist kein geschlossener Raum; politische, soziale, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen überschreiten die Grenzen der drei Mitgliedstaaten. Deshalb sieht der Vertrag ausdrücklich eine Zusammenarbeit der Benelux-Länder mit anderen EU-Mitgliedstaaten oder deren regionalen Kooperationsstrukturen vor.
Diese Zusammenarbeit trägt bereits Früchte. In den letzten Jahren hat die Benelux-Union aktiv mit Nordrhein-Westfalen und Frankreich zusammengearbeitet, um gemeinsame Fortschritte in einer Vielzahl von Bereichen zu erzielen, darunter :
