08 Okt.. 2026
In der niederländischen Botschaft in Brüssel trafen sich die Leiter der Spezialeinheiten der DSU (Belgien), der DSI (Niederlande) und der USP (Luxemburg) zu einer strategischen Beratung über die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Auch die Mitglieder des Kollegiums der Generalsekretäre der Benelux-Union nahmen an diesem Treffen teil.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Umsetzung des neuen Benelux-Polizeivertrags, der die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden der drei Länder erheblich stärkt. Dieser Vertrag bietet insbesondere neue Möglichkeiten im Bereich grenzüberschreitender Einsätze, des Informationsaustauschs und des Einsatzes von Spezialeinheiten in akuten Krisensituationen wie terroristischen Bedrohungen, Geiselnahmen und anderen Hochrisikofällen.
Die Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen hinsichtlich der praktischen Anwendung des Vertrags aus und erörterten Möglichkeiten, die bestehende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Besonderes Augenmerk wurde auf Interoperabilität, gemeinsame Schulungen, operative Bereitschaft sowie die Fähigkeit gelegt, sich schnell und effizient gegenseitig Unterstützung zu leisten. Der Benelux-Polizeivertrag enthält ein Kapitel, das speziell den Spezialeinheiten gewidmet ist und diesen die gegenseitige grenzüberschreitende Unterstützung ermöglicht.
Die Benelux-Staaten zählen zu den am stärksten integrierten Partnerschaften Europas in den Bereichen Polizei und Sicherheit. Der 2023 in Kraft getretene Benelux-Polizeivertrag gilt international als innovativer Rahmen, der die operative Zusammenarbeit zwischen den Polizei- und Sicherheitsbehörden weiter modernisiert und vereinfacht.
Mit diesem Treffen bekräftigten die Spezialeinheiten und die Benelux-Union ihr gemeinsames Ziel, die Sicherheit der Bürger durch eine effiziente, moderne und zukunftsorientierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter zu stärken.