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Sicherheit

Das Benelux-Land und BIVEC-GIBET versammeln Experten zur militärischen Mobilität: „Resilienz wird immer wichtiger“

17 Juni. 2026

Das Benelux und das BIVEC-GIBET (Interuniversitäre Benelux-Vereinigung der Verkehrswirtschaftler) veranstalteten am 16. März ein Seminar zum Thema militärische Mobilität und deren Auswirkungen auf unsere Verkehrs- und Logistiksysteme. Dieses Thema gewinnt rasch an Bedeutung, da Europa mit neuen geopolitischen Spannungen und einem wachsenden Bedarf an schnellen und sicheren militärischen Verlegungen konfrontiert ist. Die Generalsekretärin des Benelux, Ariadne Petridis, eröffnete das Seminar mit einem Grußwort und nahm anschließend an der Veranstaltung teil.

Während des Seminars beleuchteten mehrere renommierte Experten das Thema jeweils aus ihrem Fachgebiet.

Professor Johan Woxenius (Universität Göteborg) eröffnete den Nachmittag mit einem historischen Rückblick. Er zeigte auf, wie frühere internationale Krisen die Logistiknetze stark belasteten, gleichzeitig aber auch die Fähigkeit dieser Systeme demonstrierten, widerstandsfähig zu bleiben, wenn öffentliche Behörden und verschiedene Wirtschaftssektoren zusammenarbeiten.

Brigadegeneralin Katrien D’Hert vom belgischen Verteidigungsministerium stellte anschließend den Bezug zur aktuellen geopolitischen Lage her. Ihrer Ansicht nach ist „eine reibungslose und zuverlässige militärische Mobilität entscheidend, um in einer unsicheren Welt schnell reagieren zu können“. Sie betonte die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer wirksamen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Albert Veenstra (Rotterdam School of Management) widmete sich den Zoll- und Grenzverfahren, die bei groß angelegten Truppenbewegungen eine Rolle spielen. Er veranschaulichte die Komplexität dieser Abläufe und unterstrich die Notwendigkeit einer besseren administrativen Harmonisierung zwischen den Ländern, um Zeitverluste zu vermeiden.

Den Abschluss des Seminars bildete eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Simon Van Hoeymissen (Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungsstudien). Dabei diskutierten die Teilnehmer insbesondere darüber, wie Europa sich besser auf zukünftige Krisen vorbereiten und die Koordination zwischen ziviler und militärischer Logistik verbessern kann.

Die Veranstaltung lieferte wertvolle Erkenntnisse. Das Generalsekretariat des Benelux wird seine Arbeiten zu diesem Thema fortsetzen, um die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung neuer Anforderungen und wachsender Herausforderungen im Zusammenhang mit militärischer Mobilität und Resilienz zu unterstützen.

Seminar Disrupted Supply Chains in Challenging Times
Benelux
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