Sicherheit
17 Juni. 2026
Die Behörden der zivilen Luftfahrt Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs haben nach jüngsten Zwischenfällen mit unbekannten Drohnen über strategischen Standorten eine Sitzung abgehalten. Die drei Länder wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren, um die Sicherheit des Luftraums zu erhöhen.
Auf der letzten Tagung des Europäischen Verkehrsrates haben die Benelux-Länder ein gemeinsames Dokument unterstützt, in dem eine Vereinfachung der Verwaltung und eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der zivilen Drohnen gefordert wird. Aus Sicht der Behörden ist ein schnellerer Informationsaustausch essenziell, um verdächtige Drohnenaktivitäten effizienter zu erkennen und so die allgemeine Resilienz zu stärken.
Im Rahmen der Benelux-Zusammenarbeit werden die drei Länder auch ihre Lizenzierungsverfahren für Drohnenpilotinnen und -piloten vergleichen. Ziel ist es, die Möglichkeit der gegenseitigen Anerkennung zu prüfen, um grenzüberschreitende Vorgänge zu erleichtern. Die Benelux-Länder beabsichtigen ebenfalls, dieses Thema auf europäischer Ebene zu vertreten.