Benelux, Sicherheit
21 Juni. 2026
Vom 15. bis 21. Juni 2026 haben Polizei- und Zolldienste aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Frankreich eine gemeinsame Etoile-Operation gegen Drogenvertriebsnetzwerke durchgeführt. Die Operation stützt sich teilweise auf den Benelux-Polizeivertrag.
Bei Kontrollen auf Straßen, internationalen Verkehrsachsen, in Bussen und im Bahnverkehr wurden 1.869 Fahrzeuge, 1.810 Personen, 5 Busse und 28 Züge überprüft.
Dies führte zu 23 Festnahmen und zur Beschlagnahme von 29 Fahrzeugen. Insgesamt wurden 83 Personen im Besitz verbotener Substanzen angetroffen, und 24 Fahrer standen unter Drogeneinfluss.
Die Dienste beschlagnahmten unter anderem 7 Waffen, 41.550 Euro Bargeld, 24,8 Kilogramm Marihuana, 138 Gramm Haschisch, 241 Gramm Kokain, 156 Gramm Amphetamin, 2 Kilogramm MDMA, 29 Ecstasy-Tabletten, 56 Gramm Space Cake, 7 Gramm Heroin, 26 Flaschen Lachgas und 98 Tramadol-Tabletten.
In Brüssel stoppte die Bahnpolizei eine Person mit einer schusssicheren Weste, einer Nachbildung einer Schusswaffe und einem Elektroschockgerät. In Ostflandern wurde ein Fahrer unter Alkohol- und Cannabiseinfluss kontrolliert; in seinem Fahrzeug wurde 1 Kilogramm Marihuana gefunden.
In Sint-Pieters-Leeuw nahm die Polizei einen Fahrer fest, nachdem 23 Kilogramm Cannabis in seinem Fahrzeug entdeckt worden waren. In Halle führte ein mutmaßlicher Drogendeal zu Hausdurchsuchungen, bei denen mehr als 6.000 Euro, Mobiltelefone und ein Fahrzeug beschlagnahmt wurden.
In der Polizeizone BoDuKaP (Bonheiden, Duffel, Sint-Katelijne-Waver en Putte) wurde ein 27-jähriger Mann aus Vilvoorde festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden unter anderem 2 Kilogramm „Pink Cocaine“ sowie Cannabis, Haschisch, Speed, Kokain, Ecstasy, Mephedron, GHB, Lachgas und 4.000 Euro Bargeld sichergestellt.
In den Niederlanden wurde nach internationalem Informationsaustausch ein Fahrzeug mit einem Versteck kontrolliert. Darin befanden sich unter anderem etwa 2 Kilogramm Heroin. In einem weiteren Fall wurden 70.000 Euro Bargeld entdeckt; im Rahmen einer Geldwäscheuntersuchung wurden später weitere rund 550.000 Euro beschlagnahmt. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.
Nach Angaben der beteiligten Dienste unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung gemeinsamer Kontrollen und internationaler Zusammenarbeit. Weitere Maßnahmen sind für 2026 geplant.
Foto (c) Police Belgium