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 Nordsee-Energiekooperation (North Seas Energy Cooperation (NSEC))

Die Nordsee-Energiekooperation ein Rahmen für die regionale Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Irland, Dänemark, Schweden und Norwegen. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission verfolgt sie das Ziel, die gemeinsamen Ambitionen im Bereich der erneuerbaren Offshore-Energien zu verwirklichen. Durch eine gemeinsame Vision und die Förderung von Kooperationsprojekten fördert sie die kosteneffiziente Entwicklung erneuerbarer Offshore-Energien in der gesamten Nordseeregion (Nordsee, Kattegat, Skaggerak, Irische See, Keltische See, Ärmelkanal). Für spezifische Themen bildet sie die Grundlage für die Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich im Bereich der Offshore-Energie. Das Benelux-Generalsekretariat dient als grundlegende Unterstützungsplattform für die NSEC und richtet die Sitzungen aller Gruppen auf allen Ebenen im Benelux-Haus in Brüssel aus.

Die zuständigen Ministerinnen und Minister und die EU-Energiekommissarin, bzw. der EU-Energiekommissar haben diese freiwillige Partnerschaft Mitte 2016 mit einer politischen Erklärung ins Leben gerufen, und 2021 wurde sie durch eine weitere politische Erklärung erneuert. Das aktuelle dreijährige Arbeitsprogramm gilt bis 2027.

Die Ministerinnen und Minister treffen sich regelmäßig, um die Fortschritte zu verfolgen und Prioritäten festzulegen. Unterstützende Arbeitsgruppen sind mit der Vorbereitung der technischen Arbeiten betraut. Aktuell sind die Hauptschwerpunkte:

1) Erleichterung internationaler Offshore-Windkraftprojekte wie Energieinseln, Hybridverbundnetze, grenzüberschreitende Strominfrastrukturen und erneuerbarer Offshore-Wasserstoff
2) Suche nach Möglichkeiten zur Begrenzung der räumlichen und ökologischen Auswirkungen von Offshore-Windkraftanlagen
3) Kostensenkung durch effiziente Gestaltung von Ausschreibungen und Finanzierungen sowie Erhöhung der Sichtbarkeit der Projektpipeline
4) Verbesserung der langfristigen Planung
5) Bewertung und Beseitigung von Hindernissen für die Entwicklung von Offshore-Wasserstoff

Das Benelux-Generalsekretariat in Brüssel dient weiterhin als grundlegende Unterstützungsplattform für die Zusammenarbeit in der Nordsee, d. h. für alle Ko-Vorsitzenden, indem es seine Räumlichkeiten für Sitzungen aller Gruppen auf allen Ebenen zur Verfügung stellt.

Die neuesten Ergebnisse und Berichte der NSEC sind auf der NSEC-Webseite verfügbar.

Die North Seas Countries‘ Offshore Grid Initiative (NSCOGI) war eine regionale Kooperationsstruktur zwischen Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen und dem Vereinigten Königreich, die den koordinierten Ausbau des Offshore-Stromnetzes in der Nordseeregion förderte. Auf Anregung der Ministerinnen und Minister, mit Unterstützung des Benelux-Sekretariats und unter Einbeziehung des Fachwissens von Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Netzbetreibern, Regulierungsbehörden und der Europäischen Kommission erarbeitete die NSCOGI Vorschläge für eine effizientere und kostengünstigere Entwicklung der Offshore-Infrastruktur für erneuerbare Energien. Im Jahr 2016 fusionierte diese regionale Initiative mit der Nordsee-Energiekooperation.

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